Río Dulce Nationalpark in Guatemala

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Der Río Dulce Nationalpark liegt im Departamento Izabal im Osten Guatemalas und wurde 1955 gegründet. Er umfasst den Río Dulce, einen der wichtigsten Flüsse des Landes, der den Izabal-See mit der Karibikküste verbindet. Entlang des Flusses erstreckt sich ein tropischer Regenwald, der zahlreichen Tierarten wie Brüllaffen, Seekühen, Krokodilen und vielen Vogelarten Lebensraum bietet. Besonders eindrucksvoll ist die Schlucht „Cañón del Río Dulce“, wo steile, bewaldete Felsen den Fluss umrahmen. In der Nähe befindet sich auch die historische Festung San Felipe de Lara, die einst zum Schutz vor Piraten erbaut wurde. Der Park ist nicht nur ökologisch bedeutsam, sondern auch ein wichtiges Reiseziel für Ökotourismus und Bootsfahrten. Viele Besucher erkunden den Fluss mit kleinen Booten und genießen dabei die reiche Flora und Fauna. Das Gebiet dient zudem dem Schutz von Mangrovenwäldern und Wasserökosystemen, die für die Region lebenswichtig sind. Für die lokale Bevölkerung spielt der Río Dulce eine zentrale Rolle, da er Fischerei, Transport und Lebensgrundlage bietet. Insgesamt vereint der Parque Nacional Río Dulce Natur, Kultur und Geschichte auf einzigartige Weise.