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7. Tag - 12. Tag - Chiang Mai
04.11.1998 Am Vortag waren wir bei dunkler Nacht in Chiang Mai angekommen. Da unser ab Bangkok reserviertes Hotel geschlossen war (!) mussten wir mit Sack und Pack nach einer Unterkunft suchen. Schliesslich konnten wir die Nacht im Lai Thai Gasthaus verbringen. Nun laufen wir ein wenig durch das Dorf und bestauen die alte Stadtmauer und einen alten Tempel (Wat Chedi Luang).
Ab Chiang Mai wollen wir in den nächsten Tagen ein dreitägiges Trekking in den nahegelegenen Dschungel unternehmen. Chiang Mai bietet aber auch sonst viel sehenswertes. So stürzen wir uns heute Abend in den Nachtmarkt... Dabei lohnt es sich auch immer wieder, einen Blick auf die nächtlichen Hausfassaden zu werfen, sehen wir doch dieses riesige Nachtgekko an der einen Wand kleben.
05.11.1998 Ein wunderschöner Tag. Ideal um einen Ausflug in die nähere Umgebung zu unternehmen. So besuchen wir heute den Wat Doi Suthep. Dieses Kloster liegt etwa 16 km nordwestlich. Eine lange Treppe führt zur Tempelanlage, welche auf 1080 m. Höhe liegt. Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt.
Anschliessend geht es in den nahegelegenen Zoo. Die Gehege hier sind recht gross und die Tiere ähnlich wie in Europa artgerecht gehalten. Am späten Nachmittag wechseln wir die Unterkunft und ziehen ins Chiang Mai Garden Gasthaus. Die freundliche Besitzerin der Anlage hat uns für die nächsten Tage ein Trekking mit Führer organisiert. 06.11.1998 Heute ruhen wir uns einwenig aus. Am Abend geht es wieder auf den Nachtmarkt. 07.11.1998 Wir werden abgeholt und mit der Trekkinggruppe zusammengeführt. Die dreitägige Reise wird uns zu Fuss, auf Elefanten und mit dem Floss durch den Norden dieses faszinierenden Landes führen. Als erstes besuchen wir einen Wasserfall, wo wir uns auch gleich ein erstes mal abkühlen können.
Unsere Gruppe besteht aus dem einheimischen Führer, 4 Deutschen, 2 Amerikanern, 2 Engländerinnen, 2 Schweizerinnen und uns beiden.
Der erste Tag ist recht anstrengend. Die feuchte Hitze und das angeschlagene Tempo gipfeln in einem anstrengenden Anstieg am Ende des ersten Tages. So sind wir froh, die erste Unterkunft zu erreichen. Diese liegt bei einem Bergstamm. Die hier ansässigen Indianer sind froh über die Besucher und verkaufen Handarbeiten. Auch das Nachtessen schmeckt vorzüglich und bei klarer Nacht geht es mit den Geräuschen des Dschungels unter das Moskitonetz.
08.11.1998 Nach dem Morgenessen geht`s weiter. Die Wanderung führt uns durch sekundären Urwald. Die Pfade gehen rauf und runter. Auch dieser Teil des Trekkings ist sehr anstrengend.
Majestätisch ragen bewaldete Hügel aus der üppigen Landschaft heraus. Zwischendurch wieder eine Lichtung mit dem leuchtenden Grün eines Reisfeldes.
Gegen Mittag erreichen wir die Stelle, von wo unsere Reise auf Elefanten fortgesetzt wird. Als wir ankommen, vergnügen sich diese noch im angrenzenden Fluss.
Nun kommen Einheimische, säubern die Elefanten, bestücken sie mit einem Sitz und das Trekking kann weitergehen.
Unser Elefant liebt Weinachtsterne, so dass er beinahe bei jeder dieser Pflanzen einen Zwischenhalt einlegt. Nach etwas mehr als zwei Stunden setzen wir unsere Reise wieder zu Fuss fort. Nun ist es nicht mehr sehr weit bis zur Unterkunft. Unterwegs treffen wir noch auf Eingeborene, welche über offenem Feuer einen Halbaffen zubereiten. Später kommen wir nun auch noch an heissen Quellen vorbei.
Diese Unterkunft liegt direkt am Fluss, von wo aus wir morgen die Reise auf Flossen fortsetzen werden.
Auch hier gibt es wieder ein ausgezeichnetes Nachtessen. Die Stimmung in der Gruppe ist so gut, dass der Abend lang, und die folgende Nacht kurz wird... 09.11.1998 Die Flosse machen uns nicht den sichersten Eindruck. Und so kommt es, dass auf der etwa dreistündigen Flossfahrt zwei der drei Flosse auf Grund laufen, was zu deren Kentern führt. Einzig das "Frauenfloss" schafft die Fahrt trocken.
Nach der Flussfahrt erholen wir uns bei einem guten Essen. Wir werden in einem Minibus abgeholt und zurück nach Chiang Mai gebracht. Unterwegs gibt es noch einen Halt bei einem Schmetterlingsgarten.
Es war ein lohnenswerter Ausflug. 10.11.1998 Wir wechseln nochmals die Anlage ins Lai Thai, dort hat es einen Pool, an welchem wir uns noch so richtig erholen können. |
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