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11.11.2006
Ca.
zehn Minuten später werden wir schon wieder von einer Polizeistreife
angehalten. Diesmal kann aber nichts beanstandet werden.Da wir jetzt schon
etwa zwei Stunden unterwegs sind, machen wir einen Fahrerwechsel. Kurze
Zeit später sehen wir auf der entgegenkommenden Fahrbahn einen Polizisten,
der sich auf sein Motorrad schwingt und uns folgt. Auf der Höhe meines
Seitenfensters angelangt, bedeutet er mir anzuhalten. Ich fahre noch ein
paar Meter weiter, an einen schattigen Platz am Strassenrand. Dieser Polizist
ist nun alles andere als freundlich, nein er ist schon eher als aggressiv
zu bezeichnen. Schwafelt zwar ständig etwas von "Amigos"
und Respekt und wirft mir schliesslich vor, zu schnell gefahren zu sein.
Da muss ich aber wiedersprechen und teile ihm mit, dass es heute ja sehr
viele Polizeikontrollen gebe, und wir uns daher ganz sicher an die Geschwindigkeitsbegrenzungen
halten (diese sind übrigens nicht immer klar ersichtlich, und man
muss oft nach dem Gefühl fahren). Nun redet er halt ständig
davon, dass ich nicht sofort angehalten hätte und verlangt für
dieses Vergehen diskussionslos 30 US Dollar. Unsere Nerven liegen schon
ziemlich blank und mit diesem "Agrotypen" wollen wir uns nun
wirklich nicht anlegen. So bezahlen wir das geforderte Busgeld und fahren
anschliessend im Schneckentempo weiter, was wiederum ziemlich gefährlich
ist. Die ganze Sache nervt uns schon, denn es ist offensichtlich, das
es die Polizisten nur auf die Touristen abgesehen haben. Na ja, haben
wir halt leider die Korruption unterstützt.. 12.11. - 15.11.2006
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