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Reisearchiv
 

Florida / Costa Rica 2004

  Santa Elena / Monteverde

 

 

11. - 16. Tag

Montag, 01.11.2004

Um etwa 10.00 Uhr fahren wir los Richtung Santa Elena. Beim Schweizer Hotel "Los Héroes" machen wir einen kurzen Stop. In "Nuevo Arenal" ist es schon beinahe Tradition, dass wir uns verfahren... Also ab in die falsche Strasse. Nachdem wir den Irrtum bemerkt haben geht es weiter über Tilaràn hinauf nach Santa Elena. Unterweg wird`s unserem Auto zu heiss, und wir müssen einen Abkühlungsstop einlegen.

Echt schweizerisch: das Hotel "Los Héroes"
Unterwegs
Unplanmässiger Stop

Um 14.00 Uhr erreichen wir Santa Elena. Wir verbringen einen vergüglichen Abend mit den Besitzern des Hotel Miramontes, Kathi und Walter. Die beiden gehen am nächsten Tag nach San José, weshalb wir das Hotel ein wenig hüten werden.

02.11.2004

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Bei niesligem Wetter laufen wir heute über die Hängebrücken der "Selvatura". Wie immer ist es hier sehr schwierig, Tiere zu sehen. Trotzdem ist es fantastisch, die Vegetation der Baumkronen aus diesem ungewohntet Blickwinkel zu betrachten. An Nachmittag beginnt es nun so richtig zu regnen. Also machen wir uns ein paar Sandwiches und warten auf die Gäste, die für heute erwartet werden.
Üppiger Regenwald, aus der Sicht von oben.
Carole und René auf einer der zahlreichen Brücken

Da auch nicht angemeldete Gäste eintreffen, haben wir am Abend neun Nachtessen zu servieren. Nachdem die letzten Gäste gegangen sind, decken wir die Tische für das Morgenessen und gehen schlafen.

03.11.2004

Der Santa Elena Nationalpark kann als kleiner Bruder des Monteverde bezeichnet werden. Hier findet man etwa die gleiche Flora und Fauna vor wie beim "grossen Bruder". Vorteilhaft ist hier die Tatsache, dass dieser Regenwald von wesentlich weniger Touristen besucht wird, weshalb vor allem die Möglichkeit zur Tierbeobachtung, hier besser sein dürften. Wir machen die beiden Trekking Pfade "Cano Negro" und den "Encantando Trail".

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Viel Betrieb auf dem Waldboden: Eine grosse Rotknievogelspinne...
...eine prächtige Raupe...
...und ein Tausendfüssler

Am Nachmittag kommen Kathi und Walter wieder zurück in Ihr Hotel. Auch an diesem Nachmittag ist es wieder regnerisch, feucht und recht kalt.

04.11.2004

Heute Morgen ist das Wetter recht schön. Um einen Kontrast zum Regenwald der oberen Regionen zu erleben, begeben wir uns heute auf die Ecological Farm. Dieser Wald ist geprägt durch das trockene Klima des Pazifiks. Obwohl dieser Wald nur ein paar Kilometer vom Monteverde Regenwald entfernt ist, findet man hier ganz andere Verhältnisse vor. Der nicht ganz so dichte Pflanzenbewuchs ermöglicht es uns hier auch, viele Tiere zu beobachten.

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Kaum zu erkennen: ein grüner Tukan
Glasflügelfalter
Ständig am Nahrung auftreiben: ein Hörnchen

Noch während unserer Wanderung kommt dichter Nebel auf. Zurück beim Parkeingang überlegen wir uns, ob wir noch einen andern Pfad gehen wollen, da hören wir auch schon ein Knistern im Geäst und eine Horde Kapuzineraffen stattet uns einen Besuch ab.

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Den ganzen Nachmittag regnet es in Strömen. Also geniessen wir den Rest des Tages in bester Gesellschaft im Hotel Miramontes.
Weissschulter Kapuziner Affen
Einer lugt aus dem Geäst heraus
 

05.11.2004

Das Privatreservat Monteverde gehört zu den weltweit bekanntesten Regenwaldschutzgebieten. Um diese Jahreszeit hat es jedoch angenehm wenige Besucher. Mit Walter wollen wir nun den sagenumworbenen Göttervogel Quetzal suchen gehen. Zuerst begehen wir den langen Rundweg, den "Sendero Bosque Nuboso". Über den "El Camino" geht`s zurück. Die Lichtverhältnisse sind optimal für bezaubernde Fotos.

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Nachdem wir wieder beim Eingang angelangt sind, und den Quetzal weder gehört noch gesehen haben, entscheiden wir uns, den kurzen Rundweg "Sendero Rio" auch noch zu begehen. Und siehe da... keine 30 m vor uns sitzt ein prächtiges Quetzal Männchen auf einem Ast.

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Der Göttervogel Quetzal...
...Ein anderer Quetzal, durch das Fernrohr

Kurz darauf entdecken wir auch noch einen zweiten Quetzal. Eine sehr erfolgreiche Wanderung geht so zu Ende. Am Abend feiern wir noch einwenig mit Walter und Kathi. Walter packt dabei seine besten Kochkünste aus...

In der Küche geht`s rund...
...mmmh...
...Walter, Chrigu, Kathi, Aschi und wir beide

06.11.2004

Nun ist bereits unser letzter Tag im Monteverde angebrochen. Die heutige Wanderung führt uns zum "Regenwald der Kinder". Der "Bajo del Tigre" bietet die einzige Möglichkeit, einen Teil dieses vom Pazifik beeinflussten Waldes zu besuchen.

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Nach dieser Wanderung haben wir noch einen vergnüglichen Abend mit Walter und Kathi. Morgen geht es weiter ins Canas Castilla. Dieses liegt ganz im Norden, an der Grenze zu Nicaragua.
Weissstirn Amazone
Schattenspiel