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Reisearchiv
 

Florida / Costa Rica 2004

  Arenal

 

 

8. - 11.Tag

Freitag, 29.10.2004 (Fortsetzung)

Heute fahren wir zum Vulkan Arenal. Da der Vulkan häufig in Nebel oder Wolken gehüllt ist, haben wir 3 Nächte eingeplant. Für die Fahrt benötigen wir, inkl. einer kurzen Pause, nur etwa 3 Stunden. In der Lodge "Lavas Tacotal" lohnt es sich, die untersten Häuschen zu mieten, da man von hier den besten Blick auf den aktiven Vulkan hat. Nun, hätte... denn bei unserer Ankunft sehen wir nur den untersten, ansteigenden Teil des 1 600 m hohen Kolosses.

So gehen wir am Nachmittag ins nahegelegene Fortuna, um ein paar Sachen zu erledigen. Zurück bei der Lodge geniessen wir die schöne Abendstimmung und den Blick auf den nun Wolkenfreien Vulkan.

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Herrlicher Ausblick von unserem Cabina
Abendstimmung
Lava rollt den Berg hinunter

30.10.2004

Den Besuch des Arenal Nationalparks wollen wir uns heute nicht entgehen lassen. Auf einer Fläche von 5 200 ha wird hier primärer Regenwald vor der Abholzung geschützt. Ein abwechslungsreicher und schöner Trekking-Pfad führt uns über ein ausgekühltes Lava-Feld.

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René und Aschi auf dem Lava-Geröll
Blick über das Lava-Feld zum Arenal See
Gehört zu den 5 aktivsten Vulkanen der Welt: der Arenal

Gerade als uns das Gebrüll eines Brüllaffen direkt über unseren Köpfen einen ziemlichen Schreck einjagt, beginnt es wie aus Kübeln zu regnen. Über einen Waldpfad, der stetig auf und ab geht gelangen wir, mittlerweile völlig durchnässt, zu einem Fluss. Hier legen wir eine kurze Pause ein, bevor wir uns über ein wesentlich kürzeres Wegstück zurück zum Parkeingang begeben.

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Fundstücke im Regenwald: Gottesanbeterin...
...prächtige Blüte...
...Fluss am Ende des Trekking-Pfades

Zurück in der Lodge geniessen wir die Honigmelonenfarbene Abendstimmung. Auf einem Baum in der Nähe entdecken wir einen seltenen Weissbussard.

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Weissbussard (Leucopternis albicollins)
Arenal im Abendlicht
Abendstimmung

31.10.2004

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Am Morgen hat`s Nebel und es regnet. Wir nehmen das Auto und fahren nach Pueblo Castillo, um eine Schlangenfarm zu besuchen. Der Besitzer hat etwa 25 verschieden Schlangen, alles Wildfänge aus Costa Rica, in angemessen grossen Terrarien. Nach unserem Besuch kommt die Sonne zum Vorschein und wir gehen in den "Baldi-Quellen" das vulkanisch erwärmte Wasser geniessen. Ursprünglich wollten wir dies in den "Tabacon-Quellen" tun, aber diese verlangen mittlerweile unverschämte 29 $ Eintritt...
Aschi mit einer Königsnatter