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9. - 11.Tag
Samstag, 25.10.2003 Um 7.00 Uhr fahren wir ab in Richtung Grenze zu Nicaragua. Unterwegs werden wir bei einer Baustelle fast eine Stunde aufgehalten. Eine umgestürzte Brücke zwingt uns zudem, die Route entsprechend anzupassen. Nach einer sieben stündigen Fahrt, die uns teilweise durch verzaubernde Landschaften führt, erreichen wir die Laguna del Lagarto Lodge. Abseits der Zivilisation liegt sie nur wenige Kilometer von der Grenze zu Nicaragua und dem Grenzfluss, dem Rio San Juan, entfernt.
Zum Zimmer gehört auch eine grosse Terrasse, von wo aus man die zahlreichen Vögel beobachten kann, welche sich rund um die Lodge aufhalten. Kaum hinausgetreten sehen wir auch schon zwei prächtige Braunrücken Tukane.
Bei einem genüsslichen Nachtessen werden wir von Zikaden- und Grillen-Gezirp, in die Nacht begleitet. Sonntag, 26.10.2003 Unweit unseres Unterkunft geht ein Pfad in den Urwald hinein, welcher sich nach wenigen Metern in diverse Rundwege aufteilt. Auf einer gut dreistündigen Wanderung begegnen uns etliche Klammer-Affen, die wie Trapez-Künstler im Geäst der riesigen Bäume hängen. Sehr interessant ist auch die grosse Anzahl an Giftfröschchen, welche neben den Pfaden auf dem Boden herumhopsen. Erdbeerfröschchen sehen wir auf dem Rundweg etwa 15 Stück. Etwas weniger häufig oder einfach schwieriger auszumachen sind hingegen die grün-schwarzen Baumsteiger-Fröschchen.
Am Nachmittag gehen wir zu einer nahegelegenen Lagune, von wo wir mit einem Kanu lospaddeln. Da sich die Kaimane um die Mittagszeit im dichten Schilf verstecken, erfreuen wir uns an einigen Stirnlappen-Basilisken, welche die Uferregion bevölkern. Wir Paddeln und geben uns der völligen Ruhe hin, die uns umgibt. Eine wahrlich märchenhafte, verzaubernde Gegend wo nur noch glitzernde Elfen fehlen...
Am Abend gehen wir nochmals zur Lagune herunter, um die Kaimane zu sehen
Montag, 27.10.2003 Zum Frühstück können wir wieder einige Vögel beobachten. Auch ein Regenbogentukan, welcher vor einem Jahr in der Lodge gesundgepflegt wurde, fliegt zu unserem Tisch und bedient sich...
Nach dem Frühstück gehen wir abermals auf eine Wanderung in den Wald. Die Lichtverhältnisse sind heute schlicht phantastisch und es gibt nochmals tolle Aufnahmen vom Regenwald und seinen Bewohnern.
Am späten Nachmittag gibt`s einen Stromausfall der bis nach dem Abendessen anhält. So essen wir bei Kerzenlicht und erwehren uns der Insekten, die so eine Flamme mitten im Regenwald anzulocken vermag. |
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