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Reisearchiv
  Costa Rica 2002
  Orosi

17. - 20. Tag - Orosi

 

04.11.2002

Kurz nach 8.00 Uhr geht es weiter nach Orosi. Dieses prächtige, in einem Tal gelegene Dorf erreichen wir mit einer Fahrt über den höchsten Punkt der Panamerikana, den "Cerro de la Muerte". Dieser Pass ist über 3000 Meter hoch und wir geraten unterwegs in heftigsten Nieselregen.

Um ca. 14.30 Uhr, nach also gut 6 1/2 Stunden Fahrzeit gelangen wir zu unserer Unterkunft, der Orosi Lodge.

05.11.2002

Früh am Morgen machen wir einen Spaziergang durch dieses niedliche, verschlafene Dorf.

Um 8.00 Uhr Fahren wir zum Irazu. Dieser ganz in der Nähe gelegene Vulkan, der von Orosi aus bestens betrachtet werden kann, ist 3432 m hoch und der Krater hat einen Durchmesser von 1050 m (!). Dieser aktive Vulkan, dessen letzter Ausbruch auf das Jahr 1994 zurück geht, nimmt uns mit seinem herrlichen Panorama sofort in seinen Bann. Schon bald kämpfen wir auch mit der dünnen Luft und die Wanderung auf dem Vulkan fordert erheblich mehr Energie als wir uns das von weiter unten gewohnt sind.

Den Nachmittag beschliessen wir mit einer Fahrt um den "Cachi-Stausee" wo wir auch das Haus des Träumers besuchen, eine bekannte Holzschnitzerei.

06.11.2002

Durch Kaffeeplantagen führt uns der heutige Tag zum Tapanti Nationalpark. Dort begehen wir zuerst zwei Wanderwege, welche hinunter zu einem Fluss führen. Ein dritter, sehr anstrengender Weg, führt uns später 50 Minuten steil nach oben. Vögel und Schmetterlinge sieht man hier einige. Der Wald ist jedoch sehr dicht, so dass Tierbeobachtungen eher die Ausnahme sind. Schön ist der Park jedoch wegen seiner reichen Pflanzenvielfalt.

Den Nachmittag verbringen wir im nahegelegenen Thermalbad.

07.11.2002

Heute geht`s nach dem Frühstück zum Nationalmonument Guayabo. Diese 220 Hektar grosse Ausgrabung ist die Bedeutendste des Landes. Die Fahrt dorthin wird jedoch für uns und unser Auto zur Zerreisprobe. Ein 8 Kilometer langes Stück ist so sehr mit Schlaglöchern und Geröll überzogen, dass wir dafür gut 45 Minuten benötigen. Trotzdem ist die schöne Anlage mit den zahlreichen, präkolumbianischen Ausgrabungen absolut sehenswert. Naturliebhaber können sich auf dem Gelände so mancher Vogelsichtung gewiss sein.