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Reisearchiv
  Costa Rica 2000
  Guapiles

2. - 3. Tag - Guapiles

13.10.2000

Bereits um 6.00 Uhr stehen wir auf und gehen ein wenig spazieren. So gelangen wir zu einem Zoo, welcher ganz in der Nähe des Hotels liegt. Die Anlage ist teilweise recht gepflegt und bietet die Möglichkeit, heimische Tierarten aus der Nähe zu bewundern. Interessanter erscheinen uns jedoch freifliegende Kolibris, welche die Anlage aufsuchen.

Um 9.00 Uhr werden wir vom Autovermieter abgeholt und es geht zur Übergabe des Wagens. Bereits 2 Stunden später sind wir hinaus Richtung Guapiles unterwegs.

Die schöne Fahrt führt uns durch den Brauillo Carillo Nationalpark. Links und rechts der Strasse ist tiefster Dschungel. Die Strasse selbst führt durch einige Tunnels und ist in sehr gutem Zustand.

Nach zweistündiger Fahrt erreichen wir bereits Guapiles, wo wir in den "Cabinas del Rio" einchecken. Guapiles ist ein typisches Latino-Dorf. Touristen hat es hier kaum. Das Dorf jedoch ist sehr gut gelegen, um angrenzende Parks zu besuchen.

Den Nachmittag verbringen wir mit der Erkundung der Gegend. Wir sind bereits heilfroh, dass unser Suzuki Jimmy ein Vierradgetriebe hat, sind die Strassen abseits der Hauptverbindungsachse doch ausschliesslich aus Sand und Stein.

14.10.2000

Bereits um 5.00 Uhr sind wir aus den Federn und es geht los zum "Rainforest Aerial Tram". Wir sind mit zwei Amerikanern die einzigen Besucher der Anlage. "Das Aerial Tram" ist eine Seilbahn, die es dem Besucher erlaubt, einen Blick in die sonst verborgenen Baumkronen zu werfen. Die Fahrt mit der Bahn dauert ca. 80 Minuten. Die Bahn fährt sehr langsam und leise. Trotzdem haben sich die Tiere durch die Bahn längst gestört gefühlt, so dass es in der näheren Umgebung der Anlage schwierig sein dürfte, Tierbeobachtungen zu machen. Für Einsteiger ist das "Aerial Tram" sicher ein Weg, sich mit dem Regenwald zu befreunden, alle andern jedoch sollten einen Bogen um die überrissen teure Anlage machen und zB. die Hängebrücken im Monteverde besuchen.

Den Weg vom Eingang zurück zum Auto gehen wir zu Fuss. Dabei kann man einige Echsen und Spinnen entdecken. Als Höhepunkt sehen wir dabei eine spezielle Gottesahnbeterin, etwa Faustgross und mit der Form/Farbe eines verwelkten Blattes.

Am Nachmittag erkunden wir nochmals die Umgebung und besuchen eine kleine Butterflyfarm. Dabei sehen wir nebst vielen, einheimischen Schmetterlingen auch einige Pfeilgiftfrösche (Blattsteiger- und Erdbeerfrösche).

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