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26.
11. 05
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Ein Schnellboot
bringt uns am Vormittag in einer vierzig Minuten dauernder Fahrt
an unser Ziel. Wir laufen über die halbe Insel, schauen uns
verschiedene Unterkünfte an, und entscheiden uns schliesslich
für das Anchorage Resort welches im Süden von Caye Caulker
gelegen ist. Wir beziehen ein Zimmer im zweiten Stock mit Balkon
inkl. tollem Meerblick.
In einem Strandbeizli stärken wir uns erstmals, bevor wir
ans Nordende der Insel laufen. Die Häuser sind auch hier
sehr farbig, die wenigen Strassen sandig, und ab und zu fährt
ein Golfwagen an uns vorbei.
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Auch
hier will unser Kühlschrank im Zimmer gefüllt werden, den frühstücken
werden wir die nächsten Tage auf dem Balkon.
Das anschliessende Bad im Meer ist zunächst etwas ungewohnt, hat
es doch hier sehr viel Seegras. Aus Gründen des Naturschutzes wird
dieses auch nicht abgemäht, was wir sehr richtig finden. In diesem
Gebiet hier gibt es viele Manatees (Seekühe), welche das Seegras
als ihren Lebensraum benötigen.
Im Dorf buchen wir eine Schnorcheltour für morgen und verköstigen
uns anschliessend in einem kleinen, einheimischen Restaurant.
27. 11. 05
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Wir stehen
früh auf und setzen uns mit einer Tasse Kaffee ans Meer,
wo wir die vielen Pelikane, Fregatt- und andere Vögel beobachten.
Mit sechs weiteren Touristen fahren wir mit Carlos, dem Bootsführer
und Guia, um halb elf los Richtung Hol Chan, unserem ersten Schnorchelstop
des Tages.
Wir sind etwa zehn Minuten unterwegs, als René einen Delphin
entdeckt. Die Freude an Bord ist riesig, sofort werden Fotoapparate
aus den Taschen geholt. Das schöne Tier bleibt in der Nähe
des Bootes und wir haben ausreichend Zeit es zu beobachten, bewundern,
zu fotografieren und zu filmen. Für uns geht dabei ein lang
ersehnter Wunsch in Erfüllung, und am liebsten würden
wir ins Wasser springen. Durch glasklares Wasser geht's weiter
zum zweitgrössten Riff der Welt.
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Bei
unserem ersten "Schnorchelgang" sehen wir mehrere Adlerrochen,
eine Muräne, einen Ammenhai und viele farbig schimmernde Fische.
Nun
haben wir gut eine Stunde Zeit, uns San Pedro auf der Nachbarsinsel Ambergris
Caye anzusehen.
Wir sind uns einig, dass uns Caye Caulker viel besser gefällt, da
hier alles viel lauter, lärmiger und auch teurer ist.
Beim "Shark Valley" gibt's dann den zweiten Schnorchelstop.
Carlos fragt uns unschuldig warum wir den nicht ins Wasser gehen. Angesichts
der vielen Haie die ums Boot schwimmen, ist unsere Zurückhaltung
aber nicht weiter verwunderlich.
René versichert mir aber, dass diese ca. zwei Meter langen Ammenhaie
wirklich nicht gefährlich sind, und so sind wir zwei die ersten die
im Wasser sind. Nach und nach kommt auch der Rest der Gruppe dazu. Mit
Carlos als kundigen Führer, sehen wir auch einen Octopus. Wir schwimmen
durch grosse Fischschwärme, tauchen den Haien hinterher und beobachten
grosse Stachelrochen aus unmittelbarer Nähe.
Wieder
auf dem Boot, auf dem Weg zu den "Coral Gardens," bemerke ich
mit grosser Betroffenheit, dass ich unseren Freundschaftsring während
des Schnorchelns verloren habe. René versucht mich zu trösten,
und meint, dass sich ein Papageienfisch jetzt sicher daran erfreut...
Beim dritten Stop sehen wir dann noch viele, kleinere, bunte Fische.
Trotz Verlusten hat uns dieser Ausflug sehr gefallen, mit den (grossen)
Meeresbewohnern in ihrem Element zu schwimmen ist wahrhaftig sehr beeindruckend.
28.
11. 05 - 02. 12. 05
Die
letzten paar Ferientage verbringen wir vor allem mit lesen, baden, schnorcheln,
jassen und faulenzen. Wir unternehmen auch ausgedehnte Spaziergänge,
u.a. ans kaum bewohnte Südende der Insel. Immer noch hat es kaum
Touristen. Einmal wohnen wir unfreiwillig einer ca. 20 minütigen
Trauung von Amerikanern am Strand bei...
Unsere Bräune hat sich auf ein Maximum intensiviert, und auch unsere
Batterien sind wieder aufgeladen.
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Als
Folge eines Hurrikans wurde die Insel hier geteilt |
Kormorane
auf einer Fischerplattform |
Männliche
Fregattvögel sind am roten Kehlsack zu erkennen |
Am 02. 12. 05 fahren wir mit dem Boot wieder zurück nach Belize City,
wo wir noch einmal in der Villa Boscardi übernachten werden. Auf
dieser Bootsfahrt sehen wir doch tatsächlich eine kleine Insel, die
zu einem Golfplatz umgestaltet wurde...Sachen gibt's!
03. 12. 05
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Heute
morgen heisst es für diesen Urlaub nun also zum letzten mal
die Taschen zu packen. Ein wenig Wehmut kommt dabei schon auf.
Während der langen Heimreise über Miami haben wir ausreichend
Zeit ein Resume über die letzten 4 Wochen zu ziehen.
Belize
hat uns sehr gefallen. Es ist nicht schwierig als Individualtourist
unterwegs zu sein. Die Menschen sind herzlich, hilfsbereit und
Fremden gegenüber sehr offen. Wir fühlten uns überall
willkommen und sind oft mit den Einheimischen ins Gespräch
gekommen.
Auch landschaftlich und kulturell hat dieses Land eine Menge zu
bieten. Wir denken da an die Regenwälder, die Maya-Ruinen,
die vielen Lagunen und Sumpfgebiete, die Mayamountains, die kleinen
Inseln im karibischen Meer etc.
Es ist gut möglich, dass wir dieses Land in nächster
Zukunft wieder bereisen werden.
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ENDE,
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