|
|
22.
11. 05
|
|
Nun geht's
weiter, ganz in den Süden des Landes. Je länger wir
unterwegs sind, umso grüner und abwechslungsreicher wird
die Landschaft. Bei schönstem Wetter ist auch die Sicht auf
die Maya Mountains hervorragend. Der grösste Teil der Strasse
ist geteert, erst kurz vor Punta Gorda folgt wieder Naturstrasse.
Wir scheinen fast alleine unterwegs zu sein, auch heute sehen
wir nur wenige Autos.
Etwa 20 km. vor Punta Gorda sehen wir ein Hinweisschild zur "Lodge
at Big Falls". Wir entscheiden uns spontan dem Schild zu
folgen und uns die Lodge, die in unserem Reiseführer noch
nicht erwähnt ist, mal anzuschauen. Schnell stellen wir aber
fest, dass diese luxuriös wirkende Unterkunft wohl nicht
unserem Budget entspricht. Der nette Besitzer offeriert uns aber
einen beachtlichen Discount, und so entscheiden wir uns 2 Tage
hier zu bleiben.
|
| |
|
|
| Die
traumhafte Anlage beherbergt... |
..tropische
Gärten mit farbiger... |
..Blütenpracht |
Am Nachmittag
mieten wir ein Kayak und verbringen einige Stunden, auf dem an der Lodge
vorbeifliessenden Fluss. Zu Beginn paddeln wir Flussaufwärts, vorbei
an wunderschöner Vegetation und Mayafamilien, die ein Bad im Fluss
nehmen und ihre Wäsche waschen.
Wir sehen mehrere, grosse grüne Leguane, die bei unserem Anblick
meist ins Wasser springen. Auch Fledermäuse, viele Vögel und
einen Otter können wir unterwegs beobachten. Zurück geht's dann
gemütlicher da wir nun kaum mehr paddeln müssen. Mit leicht
schmerzendem Hinterteil kehren wir nach gut 3 Stunden zur Lodge zurück.
Wir sind uns einig, dass diese Tour etwas vom schönsten in diesen
Ferien war.
| |
|
|
| Die
anstrengende aber eindrückliche Kanufahrt führt vorbei
an... |
..riesigen
Leguanmännchen und am... |
.."quickfidelen"
Treiben der Maya-Völker |
Jetzt
aber ab ins Swimmingpool und danach unter die Dusche, mit Blick auf die
Heliconien.
Auf der Terrasse geniessen wir in der Abenddämmerung den Blick auf
die Natur, und freuen uns an den vielen Vögeln und Glühwürmchen.
Geht's uns gut....
23. 11. 05
|
|
Wir stehen
früh auf, um den Tag erwachen zu sehen. Nach dem Frühstück
erkunden wir die grosse und schöne Anlage der Lodge. Dabei
begleiten uns die 3 verspielten Hunde des Besitzerehepaares.
Später fahren wir nach Punta Gorda, wo heute Markt ist. Die
bunt gekleideten Mayafrauen mit ihren Kindern geben ein schönes
Bild ab. In einem Restaurant welches eine Terrasse mit Meerblick
hat, lassen wir die friedliche Atmosphäre hier auf uns wirken.
|
| |
|
|
| Das
Zentrum von Punta Gorda |
Eines
der wenigen Häuschen mit "Hurrikan"-Schaden |
Über
der Stadt kreisen Fregattvögel. |
Frisch
gestärkt machen wir uns nun auf zum Rio Blanco Nationalpark. Eine
herrliche Fahrt vorbei an Mayadörfern, in dieser wunderschönen
Natur hier in den Mayamountains.
Leider läuft uns die Zeit davon, für eine längere Wanderung
ist es schon zu spät. Die zwei Wasserfälle können wir uns
aber ansehen. Und auch hier ist weit und breit kein anderer Tourist in
Sicht.
| |
|
|
| Wasserfall
im "Rio Blanco Nationalpark" |
Wasserfall
in der Nähe des "Rio Blanco Nationalparks" |
Eines
von zahlreichen Maya-Dörfern im Süden des Landes |
|
Zurück
bei der Lodge erleben wir eine kleine Überraschung. Etwa einen
Meter von unserem Cabana entfernt, wurde ein Angestellter von einer
jungen Lanzenotter beinahe gebissen, d.h. sie hat Gott sei Dank nur
seine Jeans erwischt.
Reflexartig wurde das schöne, aber leider sehr gefährliche
Tier getötet.
Für mich ist jetzt endgültig klar, dass ich René
heute Abend auf dem geführten Nightwalk nicht begleiten werde...
René und der Guia sehen dann doch keine Schlange mehr, dafür
mehrere Spinnen und ein Opossum.
|
Die
Lanzenotter ist die gefährlichste Giftschlange Zentralamerikas |
Direkt
weiter zu Teil 7
Zurück
zu Teil 5
|