|
|
18.
11. 05
Heute
geht’s weiter Richtung Süden. Eine abwechslungsreiche Fahrt
führt uns über den Hummingbird Highway vorbei an den Maya Mountains
durch farbenprächtige Landschaft. Nur das Wetter lässt leider
etwas zu wünschen übrig. Auf den letzten knapp 40 Kilometer
nach Placencia ist die Strasse in wirklich schlechtem Zustand.
Wir lassen uns im Manatee Inn nieder, einem zweistöckigen Holzhaus
mit ca. 10 Zimmern.
Auf dem „Side Walk“, einem schmalen Fussgängerweg laufen
wir zu einem kleinen Strandrestaurant. René bekommt hier endlich
wieder einmal einen Hamburger zwischen die Zähne, und dabei geniessen
wir den Sand zwischen den Zehen und den Blick aufs Meer.
| |
|
|
| Das
Manatee Inn bietet Blick auf`s Meer und eine geräumige Gemeinschafts-Terasse |
Bunte,
nächtliche Besucher... |
..lassen
nicht lange auf sich warten |
Auch
hier haben wir einen Kühlschrank und einen Wasserkocher im Zimmer
und so gehen wir in den kleinen Supermarkt um unser Frühstück
und einiges mehr einzukaufen.
Bei strömenden Regen laufen wir zurück zu unserem Zimmer.
Auf der Terrasse gibt’s am Abend dann ein einfaches Nachtessen bei
Kerzenlicht.
19.
11. 05
|
Ein weiterer
Höhepunkt unserer Reise steht heute an. Wir wollen ins Jaguarschutzreservat,
in den Nationalpark „Cooks Comb“ fahren.
Im Park angekommen entscheiden wir uns den Wasserfall - Trail
zu begehen.
Inmitten der herrlichen Natur fühlen wir uns so richtig wohl.
Beim Wasserfall angekommen gibt’s eine kurze Pause bevor
wir den Aufstieg zum „Bens Bluff“ unter die Füsse
nehmen.
|
Oben
auf dem Aussichtspunkt, können wir uns an dem wunderschönen
Blick über weites Dschungelgebiet kaum satt sehen. Hoch oben in den
Bäumen entdecken wir 3 Königsgeier. Beim Abstieg steigt uns
der intensive Geruch von Blüten, die nach Honig riechen in die Nase.
| |
|
|
| Kleiner
Wasserfall im Jaguar-Schutzgebiet |
Nach
beschwerlichem Aufstieg bietet sich dieser prächtige Blick
zum höchsten Berg Belizes, dem "Victoria Peak" (1
120 m) |
Königsgeier
können nur selten aus dieser Nähe betrachtet werde |
Auf
dem Rückweg, mitten im Wald, treffen wir auf die 4 netten Amerikaner
die wir in der Villa Boscardi kennen gelernt haben: Zufälle gibt’s....
Zurück bei der Station kauft sich René ein T Shirt vom Park,
und wir kommen mit dem Ranger Ignacio ins Gespräch. Ignacio ist ein
guter Freund von Alan Rabinowitz, dem Weltbekannten "Jaguar-Pionier",
welcher sich mit aller Kraft für den Schutz dieser wundervollen Raubkatze
einsetzt. Ignacio selbst war während Jahren mit Rabinowitz zum Wohle
des Jaguars im Einsatz und ist auch im berühmten Buch"Jaguar",
erschienen bei Islandpress, erwähnt.
 
|
Auf
dem Rückweg hören wir im Radio, dass der Tropensturm „Gamma“
auf Belize zusteuert. Der Besitzer der Unterkunft berichtet uns aber,
dass zur Zeit keine Gefahr bestehen würde. Hoffen wir das Beste,
der Grund des unbeständigen Wetters der letzten Tage ist uns
nun jedenfalls klar.
Bei guter Musik, gönnen wir uns im Dorf in einem offenen Restaurant
ein feines Nachtessen. |
Ignacio
und René |
20.
11. 05
|
Heute steht
mal ein fauler Tag an. Nach dem Frühstück laufen wir
dem Strand entlang in Richtung des Dörfchens. Im klaren Wasser
sehen wir viele buntschimmernde Fische, zwei grosse Seesterne
und beobachten eine Qualle.
Nun wollen wir auch ein wenig im warmem Wasser schwimmen und uns
am Strand sonnen.
Am Nachmittag
spazieren wir noch einmal ins Dorf und sehen vor dem geschlossenen
Supermarkt einen riesigen Leguan. Das wäre aber jetzt ein
super Motiv gewesen, leider haben wir weder Fotoapparat noch Filmkamera
dabei.
|
21.
11. 05
|
Und noch
einmal zieht es uns ins Cooks Comb. Wir entscheiden uns den grossen
Rundweg "Antilope Trail" zu begehen. Wir können
viele Vögel, z.B. Regenbogentukane, kleine Amphibien und
schöne Insekten beobachten. Ausserdem sehen wir Tapirspuren.
Das Wetter und die Lichtverhältnisse sind schlicht fantastisch.
Die üppige Vegetation und die Stille, nur durchbrochen von
Urwaldgeräuschen, nehmen uns gefangen.
Da wir fit sind, hängen wir einen weiteren Trail an und laufen
anschliessend noch zum Flugzeugwrack. Alan Rabinowitz hat den
Absturz mit seinem Kollegen überlebt und das Flugzeug wird
nun im Dschungel langsam von den Pflanzen überwuchert.
|
|
|
|
|
|
Lichtungen
wie diese... |
..bieten
ungehinderte Sicht auf die kleinen... |
..und
schönen Dinge des Regenwaldes |
Wir
sind vier Stunden unterwegs und sind von dieser Wanderung richtig begeistert,
zumal wir keinen einzigen Menschen gekreuzt haben.
Wir geniessen den letzten Abend hier in einem "Strandbeizli"
und sind erleichtert, dass "Gamma" an uns vorbeigezogen ist.
Direkt
weiter zu Teil 6
Zurück
zu Teil 4
|