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Reisearchiv
 

Belize 2005

  San Ignacio

 

 


13. 11. 05

Heute morgen geht's weiter Richtung San Ignacio. Die kurzweilige Strecke von etwa 130 km bewältigen wir in 2 Stunden. Unterwegs tanken wir für umgerechnet 90 sFr. Das Benzin ist hier sehr teuer, und unser Auto scheint sehr durstig zu sein..
In der Maya Mountain Lodge mieten wir ein einfaches, dafür eher teures Cabana in einer schönen, grünen Anlage mit Pool.

In dem für hiesige Verhältnisse grossen Supermarkt, decken wir uns mit Proviant für die nächsten Ausflüge ein.
Anschliessend wird der Pool von uns in Beschlag genommen.


Später geniessen wir bei Dschungelsound einen Drink vor unserem Cabana.
Hier gibt es am Abend tatsächlich ein fünfgängiges Menue, und mit vollem Bauch begeben wir uns in die harten Betten...
Unser Cabana und...
..das erfrischende Pool

14. 11. 05

Geschlafen haben wir beide nicht wirklich gut, unsere Rücken scheinen von der Qualitätsmatratze zu Hause all zu sehr verwöhnt zu sein.
Heute steht die Gegend in der Mountain Pine Ridge auf unserem Programm. Zuerst geht's auf holpriger Strasse zu den Thousend Foot Falls. Hier brauchts den 4 WD nun wirklich, die Strecke ist recht abenteuerlich und uns macht dies so richtig Spass.

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Beeindruckender "Thousend Foot Falls"
Pinien und Blätterwald im Mt. Pine Ridge
Häufig ist diese auffällige, gelbe Blüte

Noch ganz beeindruckt von dem riesigen Wasserfall, fahren wir weiter zu den Five Sisters Falls. Auch diese sind einen Besuch wert. Es ist sehr heiss heute, und als wir zum Auto hochlaufen, kommen wir so richtig ins schwitzen.

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Die Five Sister Falls von unten...
..und aus der Höhe
Sceloporus variabilis, ein häufiger Stachelleguan

Von den vielen Pinien im ganzen Gebiet sind grösstenteils nur noch die Stämme zu sehen. Leider waren Borkenkäfer hier sehr aktiv..
Nun fahren wir noch zu den Rio On Pools, wo wir ein erfrischendes Bad geniessen.

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Die Rio On Pools
Hier kann man hervorragend Baden und...
..die umliegende Natur geniessen

Auf dem Rückweg zur Lodge, 50 Meter vor dem Ziel, passierts dann...Es gibt ein kurzes PFFFF und der Reifen ist platt. Ich (Carole) bin über einen scharfen Gegenstand gefahren, den ich auf der schlechten Strasse leider übersehen habe.
Bei der Lodge wird von den hilfsbereiten Angestellten gleich das Reserverad montiert. Nach längerem Durchfragen im Dorf, finden wir schliesslich eine Tankstelle wo der Reifen geflickt wird.
Ein Bier haben wir uns nun redlich verdient, und ich muss mir von René nun natürlich diverse (sicher nicht ernstgemeinte?!) Sprüche anhören.

15. 11. 05

Heute ist schlechtes Wetter, was uns aber nicht davon abhält etwas zu unternehmen.
Als erstes steht die St. Hermanns Cave auf dem Programm. Ich wage mich nicht hinein, doch René ist da mutiger und begeht die Höhle mit Taschenlampe ausgerüstet, auf eigene Faust.
Als wir zum Parkeingang zurück laufen, schüttet es wie aus Kübeln.

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Zugang zur "St. Hermanns Cave"
Diese Höhle ist Bestandteil des "Blue Hole Nationalparks"
Im "Blue Hole" verschwindet das fliessende Wasser im Felsen.

Trotzdem geht's weiter zum Blue Hole, einem heute eher braunen, kleinen See im Wald.
Die Wetterentwicklung ist eher ungewiss, doch wir entschliessen uns auch noch den in der Nähe von Belmopan gelegenen Nationalpark Guanacaste zu besuchen.
Dort begehen wir beide Trails, auch hier regnet es zwischendurch, doch meist ist es trocken und ab und zu zeigt sich auch die Sonne. Zu Beginn der zweistündigen Wanderung werden wir von aggressiven Ameisen attackiert, deren Bisse wirklich schmerzhaft sind. Ausserdem sehen wir im wunderschönen Wald viele Vögel, Echsen und Frösche. Auch in diesem Park sind wir heute wohl die einzigen Touristen.

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Der Guanacaste Nationalpark ist ein kleines, relativ junges Schutzgebiet
Eine Ameiva undulata (Regenbogen-Ameive) beim Sonnenbad
Der riesige Guanacaste Baum ist beeindruckend

Bei schönstem Wetter fahren wir zurück zur Lodge wo wir den Rest des Nachmittages am Pool verbringen.

16. 11. 05

Heute morgen ist es neblig, da es aber die ganze Nacht nicht geregnet hat, wagen wir uns den ca. 60 km langen Weg nach Caracol (Mayaausgrabungsstätte) zu fahren. Die Strasse soll bei schlechtem Wetter kaum zu befahren sein, doch wir haben Glück, die Strasse ist zum Teil zwar sehr glitschig, aber mit 4 WD doch gut zu bewältigen. Die letzten 15 km. vor Caracol sind sogar asphaltiert. Unterwegs sehen wir eine grosse Gruppe (ca. 12 Tiere) Regenbogentukane.
Die im Chiquibul Nationalpark gelegenen Ausgrabungen sind schlicht überwältigend. Auf dem höchsten (43 Meter) gelegenen Gebäude kann man sich um die eigene Achse drehen und sieht Urwald so weit das Auge reicht. Auch hier hat es praktisch keine Besucher und wir können ungestört eine Gruppe Brüllaffen beobachten.

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Durch den Chiquibul Nationalpark gelangt man auf einer abenteuerlichen Fahrt...
..zu den Caracol Ruinen. Caracol zählte bis zu 150`000 Bewohner, mehr als halb so viele wie das heutige Belize !
360° um die Ruinen dichter Dschungel, so weit das Auge reicht...

Auf dem etwa 2 stündigen Rückweg sorgen ein Weisswedelhirsch und mehrere Truthühner für Abwechslung. Heute spielen wir auch wieder einmal Taxi und nehmen unterwegs eine junge Frau mit Kleinkind mit bis nach San Ignacio.
Am frühen Abend liegt der Hobbybiologe René mit Stirnlampe ausgestattet in der Hängematte, und "katalogisiert" die Vögel und Reptilien die wir heute gesehen haben.

17. 11. 05

Heute wollen wir die in der Nähe von San Ignacio gelegenen Mayaruinen Xunantunich besichtigen.
Um dort hin zu gelangen muss auch hier eine von Hand angetriebene Autofähre benutzt werden.
Kaum auf der ersten Ruine angelangt, fängt es an zu regnen. Also wieder nach unten und Schutz unter den Bäumen suchen. Dort sehen wir auch zum erstenmal einen Angestellten der Touristenpolizei, der bewaffnet aber wohl unterbeschäftigt unter den Bäumen sitzt.
Nach dem Regen trauen wir unseren Augen kaum, als plötzlich mehrere Touristengruppen eintreffen. So viele Touris auf einen Haufen haben wir während der ganzen Ferien noch nicht gesehen.

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Der 40 m hohe "El Castillo" ist der dominateste Bau in der Maya-Stätte Xuantunich
Blick von "El Castillo"
Gut 1200 Jahre alt sind diese gut erhaltenen Skulpturen

Auch diese Ausgrabungen haben uns sehr gefallen, auf Platz 1. unserer Hitliste steht aber Caracol.
Am Nachmittag besichtigen wir das hübsche Städtchen San Ignacio, und erledigen diverse (Souvenir) Einkäufe.
Auch die Jasskarten wollen wieder einmal gespielt werden, und so verbringen wir den Rest des Tages am schönen Pool.

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