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Reisearchiv
 

New York / Costa Rica 2007

  06 Penisnula Osa

 

 

Samstag 10.11.2007

Heute muss unser Auto Grosses leisten; mit Patrizia und Christina im Schlepptau wollen wir zur Osa Halbinsel fahren. Die vierstündige Fahrt übersteht dann unser Schüttelbecher ohne Probleme und um 14.00 Uhr kommen wir bei der Suitallodge an. Wir beziehen ein neues, geräumiges Cabana.
Bei strömenden Regen laufen wir anschliessend den kleinen Rundweg im angrenzenden Wald. Wir müssen schliesslich etwas für unsere Fitness tun… Natürlich sehen wir bei den düsteren Verhältnissen kaum ein Tier, trotzdem ist die kleine Wanderung mit Patrizia und Christina witzig und abenteuerlich.
Wir sind 12 Gäste und Helene zaubert uns ein wunderbares Nachtessen. Und wieder zeigt sich, wie klein die Welt doch ist. Vier Deutsche die auch bei Ulli waren, sind auch hier untergebracht.
Der Abend verläuft sehr lustig und nach längerem Plaudern im Cabana kehrt dann schliesslich Ruhe ein.

Zu Anfang beziehen wir dieses hübsche Cabana
Fröhliche Runde in der Suital Lodge

Orientalische Nachtruhe

Sonntag 11.11.2007

In aller Früh werden wir vom Lärm der Brüllaffen geweckt. Schnell raus aus dem Bett, die Videokamera und die Fotoapparate haben heute Frühdienst.
Nach einem feinen z Morge mit selbst gebackenem Brot wollen wir zum Meer hinunterlaufen.
Laut Helene und Carlos hat es hier im letzten Monat ständig geregnet. Heute scheint es aber einen wunderschönen Tag zu geben.
Ausgerüstet mit Paddel und Schwimmweste laufen wir den etwa einen Kilometer langen Weg zum Strand hinunter. Mit den Paddeln durch den Dschungel, mal was ganz Neues... Es ist noch Ebbe und so warten wir etwa eine Stunde bis wir mit zwei Kayaks zu einer kleinen Insel fahren. Bei Sonnenschein ist das Ganze doch ein wenig schweisstreibend und darum stürzen wir uns, sobald wir auf der Insel angekommen sind ins ca. 28 C warme Meer. Nicht wirklich erfrischend aber wunderschön.
Wir sehen ganz nah am Ufer, einen knapp einen Meter langen Flötenfisch.
In der Mittagshitze machen wir uns auf den Rückweg. Unten am Strand sind jetzt auch Celine und Carlos. Carlos holt uns Kokosnüsse von den Palmen und die zwei Mädels haben ihren Spass diese aufzubrechen. Die Milch ist herrlich erfrischend.
Auch der Aufstieg zurück zur Lodge, lässt unsere Schweissdrüsen auf Hochtouren arbeiten.
Am Abend gehen wir alle zusammen in einem ca. 10 km. entfernten, einheimischen Restaurant essen. Auf der Fahrt dorthin geht die Sonne unter und die Lichtverhältnisse sind unbeschreiblich schön.
Das Essen schmeckt hervorragend und kostet fast nichts. Kochen können die Ticas wirklich gut.
René und ich sind heute noch in ein kleines Cabana umgezogen. Bei nächtlichem Dschungelsound lassen wir den Tag im Schaukelstuhl auf der Terrasse ausklingen.

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Mit dem Paddel durch den Dschungel

Im Regenwald der Suitla Lodge

Abendstimmung

Montag 12.11. 2007

Am Morgen fahren wir die zwei Mädels nach Chacharita. Sie kehren noch zu Patrizias Gastfamilie zurück. In einem Gebüsch entdecken wir ein braunes etwas. Wir betrachten das braune, pelzige Ding etwas näher. Eine verwelkte Blüte, ein weggeworfenes Spielzeug ??? Erst bei genauem hinsehen entpuppt sich dieses Ding als die wohl ungewöhnlichste Form einer Raupe, die wir je zu Gesicht bekommen haben. Wieder bei der Suitallodge angelangt geniessen wir den herrlichen Sonnenschein beim süssen Nichtstun. Überall sind Tukane, die herrliche Fotomotive abgeben. Später geht es auch noch in den Wald. Für den kleinen Rundweg benötigen wir über zwei Stunden. Es bringt nämlich überhaupt nichts durch den Urwald zu rennen, da man dann die kleinen Sachen wir Raupen, Käfer, Spinnen und Echsen etc. so einfach nicht sieht.
Zurück beim Cabana eröffnen wir, man glaubt es kaum, endlich die Ferienjassaison. Die Konzentration ist jedoch auf dem Tiefpunkt. Ständig lenken uns paradiesische Vögel, Gekkos oder Schmetterlinge vom Spiel ab...
Helene bekocht uns heute Abend typisch costaricanisch. Schmeckt hervorragend !

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Tatsächlich eine Raupe

René im dichten Regenwald

Eine grosse Anolis Echse
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Zitronenfalter auf einer Lichtung
Prächtige Lichtverhältnisse
Ameiven sind häufige Echsen des Lateinamerikanischen Regenwaldes

Dienstag 13.11. 2007

Wieder einmal sitzen wir schon um halb sechs auf der Terrasse um den Tag zu begrüssen. Die Geräusche der Nacht verstummen und die Sonne lacht vom Himmel. An einem Baum in der Nähe des Cabanas entdecken wir einen männlichen Christusleguan. René geht heute alleine in den Wald, er wird dabei auch von einer Horde Kapuzineraffen begleittet, die im hohen Geäst immer wieder seinen Weg kreuzen. Dabei zeigt auch er ein gewisses Talent, mit dem Fotoapparat umzugehen... Stolz zeigt er dann auch die gelungenen Aufnahmen.
Auch heute Abend ist die Dämmerung "Honigmelonenrot" farben. Wir entschliessen uns um eine Nacht zu verlängern, so können wir morgen noch mal zum Meer hinunterlaufen.
Lukas und Jürgen waren ja für zwei Nächte im Corcovado Tent Camp. Sie haben uns heute Abend viel zu erzählen. Es wird ein richtig lustiger Abend.

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Das Gelbkopfgecko (im Vordergrund) gewann dieses ungleiche Duell

Art on Rainforest

Riesige Raubwespe

Mittwoch 14.11. 2007

Was für ein Morgen (Bild links). Nach dem Frühstück gehts hinunter zum Strand.
Wir beobachten eine schöne rot-weiss gepunktete Krappe. Gegen Mittag fängt es leicht zu regnen an und so fahren wir, schon wieder bei schönem Wetter, zum Restaurant Ventana.
Die Sicht auf den Golfo Dulce ist dort bezaubernd schön, und bei typisch einheimischen Essen lassen wir es uns so richtig gut gehen.
Es sind neue Gäste in der Lodge eingetroffen. Beim Nachtessen erzählen uns Anton und seine Begleitung Luzia von einer unangenehmen Begegnung mit einem Stachelrochen.
Anton war in Matapalo am Bodysurfen als er einen scharfen Schmerz im Knöchel verspürte.
Ausführlich erzählt er uns von dieser schmerzhaften Geschichte. Nun geht es ihm aber schon besser und sie wollen morgen ebenfalls in die Nähe des Corcovados gehen.
Wie immer sitzen wir vor dem schlafen noch auf unserer Terrasse und lauschen den Geräuschen der Nacht.

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Unendliche Blütenpracht...

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Rote Krabbe am Strand
Zwei unserer Mitbewohner: Eine Gekko im Lavabo...
..und eine schlanke Anolisechse auf der Terrasse unseres Cabanas.

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