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Montag
05.11.2007
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Heute schlafen
wir einmal etwas länger. Um 10.00 Uhr verabschieden wir uns
von Kathi und Walter und fahren weiter Richtung Miramar. Auf der
holprigen Fahrt bietet sich uns immer wieder ein fantastischer
Ausblick auf die Pazifikküste.
Nach gut zweistündiger Fahrt kommen wir wohlbehalten hier
in der FINCA EL MIRADOR an, wo wir von Ulli, der Besitzerin, herzlich
empfangen werden. Unser Cabana ist hübsch gelegen und mit
Küche ausgestattet. In einem kleinen Tante-Emma Laden kaufen
wir fürs Nachtessen ein. Es gibt Teigwaren mit Tomatensauce.
Bis abends quatschen wir mit Ulli über Land und Leute. Wieder
einmal erfahren wir viel Wissenswertes über dieses wunderschöne
Land.
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Pool
mit bezaubernder Fernsicht im "Finca El Mirador" |
Unser
Cabanna und...
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..der
abendliche Blick richtung Puntarenas
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Dienstag
06.11.2007
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Das Frühstück
wird uns heute auf der Terrasse vor unserem Cabana serviert. Wir
fühlen uns wie die Könige…
Bevor wir heute wegfahren, entdecken wir an unserem hinteren Pneu
einen Platten. Mit des Gärtners Hilfe ist der Reifen schnell
gewechselt.
Dann geht's los Richtung Nebelwald. Von Ulli haben wir den Tipp
erhalten bei Telma und Angel, einem Ticoehepaar, vorbeizuschauen.
Diese freuen sich sichtlich, Besuch zu erhalten. Mit Angel laufen
wir zu einem kleinen Fluss, wo wir einige hundert Meter mit dem
Kanu zurücklegen. Die Bäume sind mit Moos, Bromelien
und Orchideen überwachsen. Zurück beim Häuschen
werden wir zum Mittagessen eingeladen. Ausführlich erklärt
uns Telma ihre Familienfotos. Nachdem wir noch einen schönen
Blumenstrauss erhalten haben fahren wir über Schotterpiste,
durch unglaublich schöne Landschaft, weiter den Berg hoch.
Wir machen kurz Halt beim Restaurant und Cabinas "las Orchideas",
wo wir eine kleine Erfrischung zu uns nehmen. Dann fahren wir
weiter zu "Chichos" der gerne sein Land mit vier Cabinas
verkaufen würde. Leider ist er nicht da, aber Ulli hat uns
angemeldet und uns versichert, dass wir uns umschauen dürfen.
Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Zu der kleinen
Anlage gehören 20 Hektare Land mit Primär und Nebelwald.
Hoffentlich fällt dieser schöne Flecken Erde nicht in
falsche Hände.
Durch dichten Nebel fahren wir zurück zu unserer Unterkunft.
Das Nachtessen nehmen wir im kleinen Soda in der Nähe ein.
Wir sind die einzigen Touris die hier essen.
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Unsere
Kanufahrt kommt in diesem Niedriggewässer öfters ins
Stocken...
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..gut
so
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Mittwoch
07.11.2007
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Am Morgen
fahren wir nach Miramar um den kaputten Reifen flicken zu lassen.
Für umgerechnet 3 Dollar wird dies auch prompt erledigt.
Anschliessend geht es zur Bank um Geld zu wechseln. Für Costa
Ricanische Verhältnisse ungewöhnlich, warten wir kaum
und werden sofort bedient.
Ulli hat für uns Chicho vom privaten Reservat angerufen,
um uns mit ihm zu treffen. Wie abgemacht trifft er punkt halb
zwölf beim Eingangstor ein. Er zeigt uns das Haupthaus und
die vier Cabanas und wir laufen bei Regen auch kurz in den angrenzenden
Wald. Dieser Bergregenwald muss einfach stehen bleiben. Mitte
Jahr nisten hier Quetzals. Aber auch zahlreiche andere Tiere finden
hier geeigneten Lebensraum.
Ab halb sechs gibt es einen traumhaft schönen Sonnenuntergang.
Nachdem wir wieder im Soda zu Abend gegessen haben, sitzen wir
mit Ulli bei einer guten Flasche Wein zusammen.
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Die Raupe
des Morpho-Falters
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Cabanas
mit grossem Regenwaldschutzgebiet |
Zufahrt
zu Chicos Cabanas
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Sonnenuntergang
aus dem Bilderbuch
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