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Donnerstag
01.11.2007
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Heute geht
es weiter nach Santa Elena. Der Abschied ist nicht gar so schlimm,
da wir ja unsere Reise bei Nicole und Fredi abschliessen werden.
In unserem Schüttelbecher (Daihatsu Terios) geht es über
San Mateo und über Holperpiste Richtung Monteverde.
Nach drei Stunden Fahrt treffen wir um 14.00 Uhr hier ein. Die
Freude ist gross unsere „alten“ Freunde Kathi und
Walter vom MIRAMONTES wieder zu sehen. Das Wiedersehen muss natürlich
mit einem feinen Glas Weisswein begossen werden. Wir fühlen
uns gleich wieder wie zu Hause hier oben, obschon der Himmel seine
Schleusen geöffnet hat und es wie aus Kübeln giesst.
Nach dem Bezug unseres Chalet-Zimmers ruhen wir uns zuerst mal
eine Weile aus.
Das Miramontes ist nur halb besetzt und so haben Kathi und Walter
Zeit am Abend mit uns zusammenzusitzen. Um 22.30 fallen wir todmüde,
aber glücklich wieder hier oben zu sein, ins Bett.
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Die
Strasse in das Monteverde-Regenwaldschutzgebiet ist oft nur in Schrittempo
zu befahren |
Sonnenuntergang
in...
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..Santa
Elena auf 1`300 müM. |
Freitag
02.11.2007
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Heute Morgen
gehen wir mit Walter zu den neuen Hängebrücken. Diese
sind nicht über, sondern in den Baumkronen. Hier hat es noch
sehr wenige Touristen und so haben wir Zeit und Ruhe den schönen
Wald zu geniessen. Im dichten Unterholz entdecken wir einen Nasenbären.
Am Ende der Tour sind einige Nektarbehälter in den Bäumen
angebracht. Wir beobachten unzählige Kolibris und versuchen
die flinken Kerle filmisch und fotografisch festzuhalten.
Als wir am Mittag zurückkehren fängt es auch an zu regnen.
Nach dem Mittagessen fahren wir mit Patrizia und Christina, zwei
jungen Schweizertouristinnen, nach Santa Elena. Wir kaufen ein
paar Souveniers und trinken in einer witzigen Bar, (Treehaus)
mit Baum im Raum, einen erfrischenden Drink.
Nach dem Nachtessen zeigen uns Walter und Kathi den Film von ihrer
Südamerikareise.
Zurück im Chalet werden Fotoapparat und Videokamera aktiviert
da sich eine grosse Blattheuschrecke in unser Zimmer verirrt hat.
Nachdem wir den schönen Störenfried ins freie entlassen
haben, ist Nachtruhe angesagt.
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Winzige
Orchidee |
Diesem
extrem kleinen Kolibri (ca. 7 cm) fehlt noch unsere Zuordnung
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Knallrote
Beeren
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| Ein
gepanzerter Hundertfüssler
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Kolibris
sind im ganzen Monteverde Regenwaldschutzgebiet sehr häufig
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Neues
Hangebrückensystem zum erforschen der mittelhohen Regenwaldbereiche |
Samstag
03.11.2007
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Schon um
06.00 Uhr lassen wir uns vom Reisewecker aus unseren Träumen
reissen. Wir wollen mit Christina und Patrizia den Monteverde
Bergnebelwald erkunden. Es ist zwar regnerisch, trotzdem entscheiden
wir uns für den grossen Rundweg. Gleich beim Parkeingang
sehen wir einen Nasenbären. Im Park überwältigt
uns die wunderbare Pflanzenwelt einmal mehr.
Säugetiere sieht man bei dem dichten Bewuchs leider nicht
viele, aber wir vier freuen uns auch an Insekten, wie zum Beispiel
an einer super getarnten Blattschrecke.
Das Wetter wird immer besser und die Lichtverhältnisse sind
teilweise fantastisch schön.
Plötzlich kreuzt eine ca. 1 Meter lange Schlange unseren
Weg. René versucht sie im dichten Bewuchs zu verfolgen,
leider ohne Erfolg.
Am frühen Nachmittag, zurück beim Miramontes, stärken
wir uns mit einer kleinen Zwischenverpflegung.
Nun ruft wieder einmal die Pflicht; es wollen noch Karten geschrieben
und verschickt werden.
Heute gibt es mit Kathi, Walter, Patrizia und Christina einen
äusserst vergnüglichen Fondue-Abend.
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Lichteinfall
im dichten Regenwald |
Flüchtige
Begegnungen: eine flinke und reizbare Natter (Dryadophis melanolomus)...
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...und
ein Nasenbär huschen über den Trampelpfad
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| Viele
Rinnsale und Bächer durchfliessen das Reservat.
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Kaum
zu erkennen: eine etwa 8 cm lange Blattheuschrecke
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Prächtiger
Falter |
Sonntag
04.11.2007
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Nach dem
Frühstück verabschieden wir uns von Patrizia und Christina
die weiter nach Fortuna reisen wollen.
Wir fahren bei schönstem Sonnenschein zum „Bajo del
Tigre“. Am Eingangshäuschen ist niemand zu sehen, was
wir ja bereits von anderen Besuchen kennen. Wir laufen daher schon
mal in den Wald hinein und werden dann beim zurückkommen
den Eintrittspreis bezahlen. Ausser vieler schöner Schmetterlinge
und zahlreichen Vögeln begegnet uns kein Tier. Wir bleiben
knapp 3 Stunden im Park und fahren dann weiter zum St. Elena Nationalpark.
Im Eingangsbereich sind wir wieder von der Märchenhaftigkeit
des Waldes gefangen. Kein Ast der nicht mit Moos, einer Bromelie
oder sonst irgendwie überwuchert ist. Grandios! Wir laufen
nur den kleinen Rundweg „Challenge“, bleiben immer
wieder stehen und lassen uns von dieser zauberhaften Umgebung
gefangen nehmen.
Nur das Gekreische der Touristen die in der Nähe die Canopytour
machen, wirkt sich störend auf die Idylle aus.
Auf dem Rückweg schauen wir schnell bei der Unterkunft „Arco
Iris“ vorbei wo wir von Susanna zu Kaffee und Kuchen eingeladen
werden. Die Anlage ist sehr schön gestaltet und bietet sogar
ein „Hooneymoon-Cabina“.
Zurück beim Miramontes verewigen wir uns bereits zum fünften
Mal im Gästebuch.
Es war wieder ein wunderbarer Aufenthalt hier oben. Einziger Wehrmutstropfen:
es wird den Touristen masslos viel Action angeboten, wie: Canopytour,
„Ökotour“? auf den cuatrocyclos (Motorräder
mit vier Rädern) etc. Das Mass ist diesbezüglich sicher
längst voll, bleibt zu hoffen, dass die Strasse in diese
wunderbare Naturwelt nie geteert wird….
Am Abend sitzen wir noch lange (was hier etwa 23.00 Uhr bedeutet)
mit unseren zwei Gastgebern zusammen.
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Der
Bajo del Tigre verfügt über trockenen, pazifischen Regenwald |
Zahlreiche
Schmetterlinge wie dieser Glasflügler...
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...und
der grosse Morphofalter konnten wir hier beobachten
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Das
Santa Elena Nebelwaldreservat
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Weisse
Pilze mit Schnecke
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Orchideen
Kinderstube
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