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Ganz
im Norden der Yucatan Halbinsel liegt dieses Reservat, welches auf über
60`000 ha niedrigen, laubabwerfenden Wald, Dünen entlang der Strände
sowie Sumpfgebiete mit Mangrovenwuchs beherbergt. Das Reservat erreicht
man ab dem etwa 200 km entfernten Cancún über Tizimin, von
wo aus noch ca. 50 km zu fahren sind.
Trotz der doch recht trockenen und salzhaltigen Umgebung wurden bislang über 500 Pflanzen-Sorten nachgewiesen. Die Pflanzen erreichen entlang der Küsten 1 – 2 m Höhe. Weiter im Innern steht der Waldhimmel auf 8 bis 12 m. Im Maximum sogar auf 18 bis 25 m. Auffallend ist etwa die Kirschpalme, mit ihren kirschähnlich aussehenden Früchten. Etwa 12 m hoch wir die Thrinaxpalme, welche ebenfalls häufig ist. Rote Mangroven bieten zahlreichen Sumpfbewohnern Nist- und Versteckmöglichkeiten.
Im Ría Lagartos wurden 58 Säugetier Arten nachgewiesen. Unter anderem durchstreifen seltene Raubkatzen wie der Jaguar oder der Ozelot das Gelände. In den Bäumen können Klammeraffen beobachtet werden. Zu den 335 notierten Vogelarten gehört auch der Flamingo, welcher hier nistet. Sehr zahlreich ist auch das amerikanische Blässhuhn, mit oft über 100 000 Individuen. Einschliesslich vier vorkommenden Meeresschildkröten wurden bislang um die 100 Reptilien- und Amphibienarten gezählt. Im Ría Lagartos sind u.a. folgende Tierbeobachtungen möglich: Jaguar, Ozelot, Klammeraffe, Flamingo, Blässhuhn |
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