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"Montes Azules" ist Teil eines Regenwaldgebietes, welches sich über Mexiko, Guatemala und Belize erstreckt. Dieses Waldgebiet befindet sich im südöstlichen Chiapas. Montes Azules umfasst eine Fläche von 331 200 ha und Höhen von 200 müM (In der Senke des Lacatún Flusses) und 1`500 müM im Nordteil des Reservates. Der jährliche Niederschlag schwankt zwischen 2`500 und 3`500 mm. Die Flüsse Lacantún, Jataté und Lacanjá bilden die natürlichen Ränder des Reservates. Im Nordteil finden sich einige grosse Lagunen, welche sich zwischen dem Kalkstein gebildet haben. Man unterscheidet drei Geländetypen, welche von Senken und Täler über Flachland hin zu Gebirgigem Terrain reichen. Im Reservat befindet sich auch das hydrologisch wichtige Usumacinta Fluss-Bassin. Das Reservat ist Teil eines internationalen Schutz-Programms der UNESCO. Erste Bemühungen zum Schutz des Geländes gehen auf das Jahr 1978 zurück. Langsam entwickelt sich im Regenwald auch eine gewisse Form von Ecco-Tourismus. Dieser Tourismus nutz Pfade und Unterkünfte, welche im Ursprung von Biologen und Wissenschaftlern benutz wurden. Da grosse Teile des Gebietes unter privatem Landbesitz stehen, ist es schwierig, wirkungsvollen Landschutz zu betreiben. Abholzung, Flächennutzungsänderungen und Wildnishandel sind an der Tagesordnung.

Das Reservat beinhaltet immergrüne Bergregenwälder und Kiefer- /Eichenwälder. Im feuchten Regenwald findet man den Mahagonibaum, Zedern und Kapokbäume. Einige der Bäume erreichen Höhen von bis zu 60 Metern.

Gut zu erkennen: Die grosse Lagune im Nord-Westen des Reservates und die natürliche Trennlinie im Süden.

27 % aller in Mexiko vorkommenden Säugetierarten haben das "Montes Azules" als Lebensraum, darunter Jaguare und Tapire. Die schönen und giftigen Mokassinschlangen schätzen die Ritzen in schroffen Kalksteinwänden als Lebensraum und sind Teil der 54 Reptilienarten, davon 28 Schlangenarten. Gross ist auch das Vorkommen des Spitzkrokodiles und der Flussschildkröten. Neben dem Spitzkrokodil kann auch das seltenere Beulenkrokodil gefunden werden. Sehr schwierig dürfte es sein, den hellroten Ara zu Gesicht zu bekommen, von welchem um die 200 Paare in diesem sehr grossen Gebiet leben. Ebenfalls selten und schwierig zu Entdecken sind die paar Harpyadler im Reservat.

Im Montes Azules sind u.a. folgende Tierbeobachtungen möglich:

Jaguar, Spitzkrokodil, Beulenkrokodil, Tapir, Königsgeier, Hellroter Ara, Harpyadler, Mokassinotter