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Piedras Blancas umfasst rund 85 % unberührten Primärwald. Der Rest besteht aus Weideland, Küste und Sekundärwald. Als Ausläufer der Corcovado Schutzzone bildet der Park einen wichtigen Bestandteil zum Erhalt des artenreichen Südens Costa Ricas. Zudem schliesst der Park die Lücke zwischen dem Corcovado Nationalpark und dem Refugio Nacional Fauna Silvestre Golfito. Durch seine abgeschiedene Lage wird der Park vom Tourismus nur vereinzelt besucht. Dies wiederum ermöglicht die Auswilderung und Wiederansiedlung verschiedener Tierarten, wie etwa des Hellroten Aras oder von Ozelot und Margay. Die Flora und Fauna entspricht in etwa derjenigen des Corcovado-Nationalparks. Die Anzahl Baumarten dürfte jene des Corcovado Nationalparks sogar übertreffen. Alle Fünf Grosskatzen können im Park gesichtet werden. Ebenso die vier Affenarten. Die Reptilienfauna ist mit so wuchtigen Vertretern wie dem Krokodilkaiman und dem kräftigen Spitzkrokodil vertretten. Mehr als 330 Vogelarten wurden schon gezählt.
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