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Im Jahre 1977 wurde ein grosses Gebiet um den Rio Tempisque unter Naturschutz gestellt. Eine reichhaltige Vogelfauna findet in den zahlreichen, saisonal bedingten Sumpfgebieten ihren Lebensraum. Markante Kreidefelsformationen ragen aus der ansonsten flachen Flussmündung empor.

In Park sind Wanderungen und Bootsfahrten möglich. Einige Wanderungen sind jedoch nur in der Trockenzeit möglich. Felsiger Boden führt dazu, dass das örtliche Wasser nur langsam abfliesst, was wiederum einige Wanderwege für längere Zeit ausschalten kann.

Das Wort "Palo Verde" heisst übersetzt "grüner Stamm". Der Name stammt von einem Busch, dem sogenannten Parkinsonia aculeata, welcher hellgrün leuchtet. Dieser Busch ist ein häufiges Gewächs im Sumpfgebiet des Palo Verde. Entlang des Flusses Tempisque wächst zahlreich die schwarze Mangrove. Ansonsten dominiert Trockenwald das gesamte Gebiet des Parks.

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Unten verläuft der Rio Tempisque. Angrenzend im Norden der "Parque Nacional Palo Verde", hier zur Trockenzeit.

Unter den vielen Vögeln im Park gilt es den ansonsten seltenen, über 1.3 m grossen Jabirus hervorzuheben. Hier kann man diesen Storch noch in grosser Population beobachten. Auf der Isla Pajaros, einer kleinen Insel im Rio Tempisque, kann man mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Abgotschlange (Boa constrictor), die grösste und vielleicht schönste Schlange des Landes, entdecken. Hunderte dieser Reptilien ernähren sich hier von den zahlreichen Jungvögeln.

Im Park sind u.a. folgende Tierbeobachtungen möglich:

Mantelbrüllaffe, Spitzkrokodil, Abgottschlange, Grüner Leguan, Jabirus, Rosalöffler