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Der Nationalpark liegt im Westen der Insel, in etwa auf der Höhe der Hauptstadt der Insel Castro. Am Pazifik liegt der Eingang zum Nationalpark mit dem Ort Cucao. Hier liegt auch der lange Strand Bahia Cucao. Der Nationalpark ist in drei Gebiete aufgeteilt und hat eine Gesamtfläche von 430 km²:
Die Strände am Pazifik bieten viele Dünen und sind bei Badetouristen sehr beliebt. Im Inneren gibt es große Kiefernwälder und Tepü-Bäume. Im Park leben mehr als 100 verschiedene Tierarten und Vögel. An den Küsten können Pinguine beobachtet werden. Allerdings ist das Wetter auf Chiloé sehr regenreich und wechselhaft.
Die Insel wurde lange vor den Spaniern von den Huilliche-Indianern bewohnt. Im Jahre 1553 betraten die Spanier erstmals die Insel und gründeten 1567 die Stadt Castro. Die Insel blieb selbst nach der Unabhängigkeit Chiles noch in spanischer Hand. Erst 1826 eroberten die Chilenen die Insel.
1834 besuchte Charles Darwin die Insel. Der Nationalpark wurde ab 1983 errichtet. Im Nationalpark gibt es heute noch mehrere Huilliche-Siedlungen.
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