
Amerikanische
Lanzenotter (Bothrops asper)

Die
Amerikanische Lanzenotter gehört zur Familie der Grubenottern.
Der Name geht auf ein Grübchen zurück, welches sich zwischen
den Augen und den Nasenlöchern befindet. Mit diesem Wärmesinnesorgan
kann sie die Beute aufspüren. Es ermöglicht Ihr sogar die
Jagd in völliger Dunkelheit. Wegen der Kopfform einer Lanze nennt
man die Schlange auch "Fer-de-lance".
Die
Amerikanische Lanzenotter gehört mit einer Länge von bis 2m
zu den längsten Giftschlangen des amerikanischen Kontinents. Sie
ist lebendgebärend und bringt über 50 Junge zur Welt, weshalb
sie in Mittel- und Südamerika auch häufig vorkommt.
Zwei
Lanzenottern konnten wir im Jahre 2002 im "Regenwald der Österreicher"
entdecken. Die eine, wahrscheinlich ein Weibchen, hatte eine Länge
von ca 1.70 m und kreuzte unseren weg in kurzer Entfernung. Die andere,
ein männliches Tier, war etwa 1.20 m lang und viel uns buchstäblich
vor die Füsse. Eine weitere Lanzenotter, mit etwa 0.9 m ein Jungtier
(Bild), kreuzte 2003 im Corcovado Nationalpark unseren Weg. Bei starkem
Regen ging sie sofort vor einem Baum in Abwehrstellung.
Amerikanische
Lanzenotter sind für die meisten Todesfälle in Mittelamerika
verantwortlich. Dies zum einen, weil sie dort sehr zahlreich vertreten
sind und zum andern, weil die Schlange über ein ausgesprochen starkes
Gift verfügt.
Sichtungen
von Lanzenottern durch www.regenwaldreisen.ch
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